
- Beeindruckende Zahlen: 185.000 Gäste an 3 Tagen, 10 Hallen, 120.000 qm, 437 Aussteller
- Zahlreiche Marken der VDAT Mitgliedsunternehmen präsent
- Spannende Kernaussagen des „Chinesischen Tuning- Verbandes“

Von der diesjährigen GT Show - Chinas größter Tuning-Messe nahmen die Teilnehmenden und Ausstellenden viele neue Eindrücke, Inspirationen, potentielles Neugeschäft und Skurriles mit nach Hause, jedoch auch so manch‘ Nachdenkliches im direkten Vergleich zu „unseren“ Gegebenheiten.

Die Show befindet sich maßgeblich im Besitz der China United Rubber Corporation (CURC), einem Partner der Messe Essen, die auch verantwortlich für die Organisation und Durchführung des „The German Pavilion“ in Suzhou war.

Bei all den Menschenmassen, der Dynamik, der Lautstärke und den sehr vielen weiblichen Fotomotiven auf den Ständen fühlt es sich zuweilen an, wie ein Zeitreise in „unsere“ Tuning-Messe-Welt der frühen 2000er Jahre.

Es war eine klare Dominanz der Marke BMW zu beobachten und die Verbrenner hatten an den Messetagen wieder deutlich das Sagen.

Der VDAT durfte bei der Eröffnungsfeier der GT-Show über den Deutschen Tuning Markt referieren und hatte zu seinen weiteren repräsentativen Aufgaben die Möglichkeit, sich mit seinem Chinesischen Pendant auszutauschen.

Liu Yalong, der Generalsekretär der Abteilung für Fahrzeugumbau der CAAM, der China Association of Automobile Manufacturers (dem Verband gehören immerhin über 2.600 Unternehmen an) stellte bei der Eröffnungsfeier eine Analyse des Chinesischen Tuning Marktes vor und gab Einblicke in dessen strategischen Plan und auch vom vorhandenen Selbstbewusstsein der Unternehmen.

Liu Yalong im Schlussplädoyer:
„Wir rufen die gesamte Branche dazu auf, sich zusammenzuschließen – darunter in- und ausländische Fahrzeughersteller, Tuning-Marken, Zulieferer und Zertifizierungsstellen –, um gemeinsam ein offenes, kooperatives und für alle Seiten vorteilhaftes globales Industrieökosystem aufzubauen.
Wir sind fest davon überzeugt, dass die chinesische Fahrzeugtuning-Branche dank des enormen Potenzials des chinesischen Marktes und ihres reichen kulturellen Erbes gemeinsam mit globalen Partnern den Mobilitätsstil der Zukunft definieren und eine vielfältige Automobilkultur verbreiten wird.“

Er spricht hierbei von aktuell 366 Millionen Fahrzeugen im Markt und einem offiziellen Umsatz von umgerechnet ca. 20 Milliarden EURO in 2025, 20% mehr als in 2024!

Ein dickes Dankeschön auch an dieser Stelle nochmals an die Messe Essen mit Ralf Sawatzki und Ito an vorderster, organisierender und unterstützender Kümmerer- Front.

In 2027 feiert die GT-Show ihr 10-jähriges Jubiläum – es empfiehlt sich, wenn die jeweiligen Umstände es irgendwie zulassen, sich von diesem dynamischen Marktspiegel einen persönlichen Eindruck zu verschaffen – denn „… so kann er was erzählen“…, lernen und verwerten, adaptiv und neugierig - nach chinesischem Vorbild.
